1518 Fehde der Hattsteiner und Krieg Franz von Sickingens gegen den Landgrafen von Hessen.

 

1522 greift die neue revolutionäre Lehre Luthers auf Reiffenberg und Hattstein über. Reiffenberg soll allerdings 1610 wieder katholisch werden.

 

1530 löst sich der Reiffenberger Ganerbenverband auf und die Wetterauer Linie wird Alleinbesitzer.

 

Um 1540 sind vermutlich etliche Ansiedlungen der Hochtaunusgegend wüst geworden (bei Reiffenberg "Feldbergshausen" und "Weilsbergen".

 

Die Auflösung des Ganerbenverbandes bewirkt, daß sich die beiden Reiffenberger Hauptlinien (Wetterauer und Weller) nun beginnen, sich den Besitz auf der Taunushöhe gegenseitig streitig zu machen.

 

1580 erobert der Oberst Friedrich von Reiffenberg (Weller Linie) die Philipp und Eberhardt von Reiffenberg (Wetterauer Linie) gehörende Burg und läßt sie

 

1587 sogar mitsamt den dazugehörigen Häusern niederbrennen. Dieser Friedrich muß eine dubiose Gestalt gewesen sein, denn es wird berichtet, er habe nacheinander dem deutschen Kaiser, den Engländern, den Hessen und den Franzosen gedient !

 

1595 Nach dem Tod Friedrich von Reiffenbergs setzen seine Verwandten bis zum Aussterben der Weller Linie (1665) die Übergriffe fort.

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